Bergrettungsdienst
im AVS Brixen

Bergrettungsdienst Brixen

 

Bereits im Jahr 1946 haben ein paar bergbegeisterte Männer die Notwendigkeit der Bergrettung und Kameradenhilfe im Raum Brixen erkannt. Die Bedeutung der Bergrettung hat im Laufe der Zeit stark zugenommen.


Immer mehr Menschen suchen in den Bergen Erholung. Mit der Zunahme der Freizeitbeschäftigung „Berg“ haben leider auch die Unfälle zugenommen. Die Alarmbereitschaft musste erhöht werden. Was anfangs als Kameradenhilfe begann hat sich zu einer schlagfertigen organisierten Bergrettung entwickelt. Die Koordination aller Einsätze verläuft über die Landesnotrufzentrale 118. Die Mitglieder der Bergrettung werden über Personenrufempfänger verständigt.

 

Der Bergrettungsdienst Brixen zählt 20 aktive Mitglieder und 9 Anwärter. Unter den aktiven Mitgliedern sind zwei Hundeführer mit ihren Lawinensuchhunden. Wir absolvieren im Jahr an die 45 Einsätze.


Ein drittel der Einsätze sind Suchaktionen, wobei Personen abgängig sind, sich verirrt haben oder aus sonstigen Gründen nicht zurückgekehrt sind. Vor allem technische Einsätze, wo es um die Bergung verletzter Bergsteiger oder die Bergung abgestürtzter Gleitschirmflieger geht, verlangen eine gute rettungstechnische Vorbereitung. Allgemein nehmen die medizinischen Notfälle am Berg zu, hier gilt es eine effiziente Erste Hilfe Leistung zu gewährleisten. Weitere Einsätze sind Lawinenunfälle, Tierbergungen oder Bergungen Verletzter infolge eines Verkehrsunfalls.

 

Um den hohen Ansprüchen gerecht werden zu können, ist eine umfangreiche Aus- und vor allem Weiterbildung notwendig. Mindestens einmal pro Monat treffen sich die Bergrettungsmitglieder zu Übungen. Zudem muss sich jedes Mitglied bei den Bergrettungsübungen auf Landesebene beteiligen. Neben den Übungen und Einsätzen absolviert der Bergrettungsdienst verschiedenste Bereitschaftsdienste wie bei Bergläufen, Rodel- oder Skirennen usw. ja sogar beim Besuch des Papstes Benedikt XVI in Brixen war der Bergrettungsdienst im Einsatz.

 

Alle Bergretter sind ehrenamtlich tätig. Nur mit Ihrer Unterstützung ist es uns möglich auch in Zukunft noch Leben retten zu können.

 

Der Rettungsstellenleiter Toni Preindl